Die wichtigsten Ratingfaktoren der Banken in Kurzform
Artikel vom 31.01.2006
Basel II wird großteils bereits von den Banken ab 2004 umgesetzt. Viele Unternehmer müssen insbesondere einen besseren Informationsfluss zu Ihrer finanzierenden Bank aufbauen. Dabei werden sogenannte „Reporting´s“ im monatlichen oder vierteljährlichen Turnus immer wichtiger. Die geforderten Informationen gehen häufig über die Vorlage der „klassischen DATEV –BWA“ hinaus. Immer mehr rücken Planrechnungen und Plan/Ist Vergleiche in den Mittelpunkt.
Ich stehe Ihnen mit meinem Team bezüglich der Beratung und Erstellung der notwendigen Unterlegen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Hier die wichtigsten Ratingfaktoren in Kurzform:
„Harte“ Faktoren
• Eigenmittelausstattung (Eigenkapitalquote, Eigenmittelausstattung, Make or buy, sale and lease
back). Liquiditätsverbessung durch z.B. Reduzierung Warenlager, Zahlungszielverkürzung durch
Factoring und Mahnwesen, Umschuldung in mittel- bis langfristiges FK)
• Rentabilität (Cash Flow Analyse, Kostenoptimierung, Stopp-Loss Linie für unrentable Bereiche,
keine Quersubventionierungen)
• Dynamik/Trend (Perspektive, Planung, Kontrolle, Reporting mit Aussagen zu Absatz, Markt
und Wettbewerb)
„Weiche“ Faktoren
• Unternehmensbeurteilung (Management, Unternehmer, Unternehmensstruktur,
Nachfolgeregelung, Kundenbeziehungen, Geschäftsmodell)
• Kontoführung (elektronische Kontoanalyse der Banken - Überziehungen sind strikt zu vermeiden)
• Investitionsverhalten (Risikoadäquates Investieren) Branchenvergleich
Branche gesamt
• Stellung des Unternehmens innerhalb der Branche „Korrekturfaktoren“
• „Stille“ Reserven
• Persönliche Haftung (Garantien / Bürgschaften)
• Persönliche Sicherheiten (Bareinlagen, Wertpapiere, Gold, Investmentfonds, Anleihen)
Hinweis: Rating schließt grundsätzlich ohne Korrekturverfahren ab!